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Lavendel
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Jeden Sommer erstrahlt die Provençe in herrlichem Blau, Lavendelblau. Der Name des aus dem Mittelmeerraum stammenden Lavendel leitet sich von Lavare ab, dem lateinischen Wort für Waschen. Obwohl eigentlich mehr ein
Riechkraut, sind die Blüten auch eine essbare Dekoration (frisch oder
getrocknet) mit herb-würzigem Geschmack. Der klassische Rosenbegleiter bringt den Duft der Provence nicht nur in den Garten sondern auch in die Kräutermischung "Herbes de Provence". . Die Lavendelblüten sowie die Blätter haben einen stark duftenden aromatischen, typischen Duft. Wer einmal im Sommer den Süden Frankreichs bereiste, vergisst die weiten, blau blühenden Lavendelfelder und ihren intensiven Duft nie mehr. Lavendel wurde früher auf die Fussböden
gestreut, um die Luft frisch zu halten. In der Provence, dem Hauptanbaugebiet,
sollen die Lavendelpflücker durch seinen Duft vor Tuberkulose-Epidemien verschont geblieben sein. Früher
fielen die Damen viel häufiger in Ohnmacht als heute - in solchen Fällen hielt
man ihnen dann Lavendel unter die Nase. Und während man früher Lavendel mit der Hand erntete, wird heute alles mechanisch gemacht. Die Parfum-Industrie benötigt riesige Mengen und jeder Tourist kauft ein Säckchen Blüten für den Kleiderschrank oder ein Fläschchen Essenz. Aus 120 kg Halmen gewinnt man 1 kg Essenz. " Lavande fine" oder "Lavande vraie und "L'aspic" sind heute die gesuchtesten Sorten der Parfumeure für die Feinheit ihrer Oele. "Le Lavandin", eine Hybride-Züchtung aus dem echten Lavendel und dem Aspic-Lavendel gewinnt immer mehr an Boden, man erhält daraus die doppelte Menge Essenz. Les Fêtes de la Lavande - Lavendel-Feste:
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Die Familie Lincelé, producteurs-distillateurs d'huile essentielle de lavande, auf den Hügeln des Vaucluse, lädt Sie zum Besuch in ihr Museum ein.
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